PRO privilegierte Partnerschaft Mensch - Hirn
Versteh einer das Volk - CDU/FDP haben die absolute Mehrheit verloren, die Schwarzen erstmals unter 40, Rot wieder über 30, Grün minus 1, der Rest gleich geblieben. Merz tritt zurück und schreibt Angi ‘nen lieben Brief, dass er sie trotzdem lieb hat, hilft dennoch nix, vielleicht auch, weil Edmund nimmer mit Angi und Merz spielen mag, weil deren Gesundheitskonzept doof ist. Das sagen Angi und Merz aber auch von Eddis Konzept. Und der will sich einsetzen und mit ner Unterschriftliste gegen Türken wieder die Wogen glätten und bekommt dafür erst Recht Schläge, und diesmal sogar von allen. Nur noch seine CSU Freunde haben ihn lieb. Aber die hätten ihn auch lieb, wenn die Türken ganz verbieten würden. So wie das Kopftuch. Dem Eddi sein Freund hat das nämlich jetzt auch verboten, der Erwin aus Stuttgart. Der sagt nämlich, dass Kopftücher an Schulen böse sind und wenn keiner mehr Kopftuch trägt, dann wird auch kein Segelflieger mehr über Frankfurt kreisen, sagt er. Dumm nur, dass er vergessen hat, dass in seinem Land auch noch Kopftuchträger unterrichten, die Erwin mag. Oder mögen muss, das weiß er selber nicht so ganz. Und weil die ihre Kopfbedeckung auch nicht abnehmen mögen, man sie aber auch nicht zwingen mag, dürfen sie die jetzt weiter tragen, trotz dem Erwin sein Verbot. Weil die, die sind ja ungefährlich. Und haben wahrscheinlich auch keinen Flugschein. Viel mehr Sorgen macht sich der Edmund sowieso darüber, wie er denn seinen Bericht schreiben soll. Wenn er morgens in der Bildzeitung liest, was es neues gibt, steht da nämlich alles wieder so wie früher. Die Fehlerkorrektur in seinem Computer sagt dann aber, das sei falsch. Der Ausländer aus dem literarischen Quartett sagt aber, dann sei der Computer dumm und das, was die Bildzeitung schreibt, richtig. Oder zumindest wie sie schreibt. Und wenn er dann ein Büro weiter die Dr. Anette fragt, sagt die ihm, dass es vielleicht richtig sei, was der Ausländer aus dem literarischen Quartett sagt, sie es aber trotzdem anders lernen lässt. Der Gerd und dem seine Freunde wollen mit solchen Problemen erst aber garnix zu tun haben. Hauptsächlich reisen die, aber nicht zusammen, sondern jeder für sich. Lieb haben tun sie sich trotzdem und lieb hat auch der Gerd die Bundeswehr in Kabul, der Joschka alle Länder, die das gut finden dass Deutschland im Sicherheitsclub immer mitspielen soll und der Peter den Irak. Und weil der Peter den Irak gleich so lieb hat, schenkt er dem auch gleich zwanzig Panzer. Nicht zum schießen natürlich, sondern für den Frieden. Und auch wenn Joschka und der Gerd das gar nicht wollen und am liebsten gar keiner drüber redet weil dann die Stimmung gleich wieder so blöd ist, hat er schon mal vorsichtshalber gesagt, dass er noch viel mehr beweisen mag, dass er den Irak lieb hat und er seine Jungs von der Bundeswehr hinschicken will. Der George, der eigentlich noch nie unser Freund war, dem wir aber auch nicht offen sagen können, dass wir ihn nicht mögen, findet das klasse. Erstens, weil gerade selbst genug zu tun hat in alten Vietnamakten zu forschen, dass der John F. ein alter Hasenfuss war, und zweitens, weil er zwar den Irak mag, der Irak aber nicht ihn und deshalb seine ganzen Sachen kaputt macht. Und weil dann nicht nur seine sondern auch dem Peter seine Sachen kaputt gemacht würden, findet er das gut, diese ausgleichende Gerechtigkeit. Ist natürlich etwas doof, für alle, die das Hartz4 Formular ausgefüllt haben, aber im Innland gibt’s eh nicht so viele Ein-Euro-Jobs.














