Warum in den Müller schweifen, wenn DM doch liegt so nah
Wie Hartz4-Kräfte sahen sie nicht aus, die Mädchen am Ende des Kassenlaufbands bei DM, die das gekaufte schnell in Tüten verstauen. Vermutlich auch nur in der Weihnachtszeit eingestellt, um den Kundenansturm schneller durchschleusen zu können. Selbiger war gewaltig und wäre nicht die Tube am Morgen leerer als leer gewesen, hätte ich es mir mehrfach überlegt, ob ich für Zahnpasta diesen Laden betrete. “Ich glaube, das schaffe ich auch noch ohne Tüte” sagte ich, als ich an der Reihe war und meine persönliche Einpackerin lachte und setzte ihr schönstes Gesicht auf. Mein Blick blieb an ihrer Brust hängen und eine spontan eingetretene Verwirrung verhinderte jegliche Gegenwehr, als sie mit noch immer engelsgleichem Lächeln meine einzelne Zahnpastatube doch in eine Plastiktüte einpackte.
Vielleicht bin ich wieder einmal zu spät dran oder es liegt einfach daran, dass ich normal nie bei DM einkaufe, ich jedenfalls war perplex. Der Drogeriekittel jener Dame war gemäß der CI des Unternehmens mit Logo und Slogan bestickt. Und jetzt kommts: “Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.” Hammer. Ist eigentlich überliefert, wo der alte Johann-Wolfgang seine Zahnpasta kaufte?
Ich vermute ja, dieser Hammerslogan entstand aufgrund einer nächtlichen Brainstorm-Mindmapsession. Zur Alternative standen dann sicherlich auch folgende Varianten:
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich DM.
Edel sei der Mensch, hilfreich und DM-Kunde.
Erlaubt ist, was es bei DM gibt.
Es irrt der Mensch, solang’ er nicht bei DM kaufe.
Wohl dem, der bei DM gerne kauft.
Allein mir fehlt ein DM-Markt.















Am 20. Dezember 2004 um 19:52 Uhr
womit mal wieder alle vorurteile bestätigt wären, dass männer jawohl immer zuerst auf DIE zwei augen schauen :-D
Am 20. Dezember 2004 um 20:43 Uhr
Ich bin sicher, hätte sie Logo und Claim als Tattoo auf der Stirn gehabt, hätte ich ausschließlich ihre Stirn betrachtet.
Am 21. Dezember 2004 um 19:50 Uhr
Ich steh auf dm Märkte :))