Was vom Apfel übrig blieb

Zweitausendundsechs - ohne uns. Das ist das Fazit der Macexpo Köln, denn auch wenn wir keine Erwartungen hatten wurden wir enttäuscht. Als Informationsveranstaltung für Privatanwander war die Messe völlig unbrauchbart und bot für jeden, der im Internet auch nur ein wenig die Meldungen verfolgt keinerlei Neuigkeiten. Höchstens potentielle Umsteiger, die zuvor noch nie etwas mit dem Macintosh zu tun hatten und Anwender von Spezialsoftware dürften auf Ihre Kosten gekommen sein. Apple selbst beschränkte sich auf das Vorführen von Tiger (nichts, was man nicht auch schon im Netz gesehen hätte) und Garage/iTunes (was nun zumindest für uns nicht weiter interessant war). Interessanter dürfte das vermutliche Highlight gewesen sein, der Adobe Stand, der auch mit stündlichen Vorträgen aufwartete, die aber auch so gut besucht waren, dass ein Zuhören im stehen, Meter von der Leinwand entfernt, auch nicht sonderlich attraktiv war. Als Verkaufsveranstaltung war die Messe noch weniger attraktiv, keines der Messeangebote rechtfertigte den mit 15 Euro zu Buche schlagenden Eintritt - wenn überhaupt, beschränkten sich die Rabatte auf wenige Euro. Und selbst die Goodies beschränkten sich auf einen blinkenden Anstecker, dessen Attraktivität mehr im Magnetverschluss denn im epileptisch blinkenden LED liegt, einen HP-Kugelschreiber und zwei “Mini Tattoos” wie oben abgebildet . Mini, das Auto! Keines der Goodies hat auch nur ansatzweise etwas mit Apple zu tun. Da war Mal echt der Wurm drin - schade.














