Helden meiner Kindheit
Dieser Brief hing wirklich lange an der Pinnwand. Ob die bei bei Ehapa wohl immer noch in dieser Form auf Kinderbriefe antworten oder ob die Zeit dafür zwischenzeitlich wegrationalisiert wurde?


Dieser Brief hing wirklich lange an der Pinnwand. Ob die bei bei Ehapa wohl immer noch in dieser Form auf Kinderbriefe antworten oder ob die Zeit dafür zwischenzeitlich wegrationalisiert wurde?

Am 21. Mai 2006 um 17:54 Uhr
Also entweder warst du im schönen Jahre 1996 der Einzige, der einen Brief an ehapa geschrieben hat, vielleicht ja auch den einzig lesbaren oder den mit den wenigsten Fäkalausdrücken oder, und das ist die von mir favorisierte Ansicht - die Art, wie mit Kunden umgegangen wurde, war eine ganz andere - wenngleich Verlage im Umgang mit ihren Lesern meist eine andere, persönlichere Art der Kommunikation führen. Ich habe einmal zusammen mit einem Freund einen Brief, gewissermaßen eine Vorschlagsreihe für neue Produkte, an Diddl-Maus verfasst - das muss aber unter uns bleiben. Die Antwort, enthielt neben viel persönlicher Note auch Goodies & Gimmicks…
Am 21. Mai 2006 um 22:32 Uhr
@ Chrissi: und, wurde was davon umgesetzt? :D
Am 21. Mai 2006 um 23:35 Uhr
Ich würde sagen, lieber Dominik, dass du dich einfach mal vertrauensvoll an die Redaktion der Ehapa wenden solltest. Mich würde das schon interessieren, wie es darum steht. In Zeiten der Rationalisierung wird dieses Unternehmen, meines Erachtens, jedoch nicht verschohnt worden sein.
Am 22. Mai 2006 um 10:06 Uhr
immer wenn ich denke meine Kindheit hatte einen Sprung…
Am 22. Mai 2006 um 14:12 Uhr
@ Caro - Nicht die Bohne, sonst müsste ich was von etwaigen Tantiemenzahlungen oder Urherbergratifikationen mitbekommen haben, andererseits, sicher sein kann man da nie.
Am 27. Mai 2006 um 00:47 Uhr
Eine Kollegin von Ehapa hat mir den Link “Helden der Kindheit” geschickt. Ich wusste gar nicht, dass ich mit meiner längst vergessenen Antwort auf deinen Leserbrief vor zehn Jahren einst zu einem Helden geworden war. Eine schöne Überraschung! Ich dachte immer, ein Hasenfuß wie ich hätte gar nicht das Zeug zum Helden - weit gefehlt!
Ich bin inzwischen kein Angestellter des Ehapa-Verlags mehr und beantworte Leserbriefe auch nicht mehr mit der elektrischen Schreibmaschine, aber als Freiberufler bin ich nach wie vor für den Verlag tätig und unter anderem auch für das Leserforum im “Donald Duck Sonderheft” zuständig. Und dort beschäftige ich mich nicht anders als vor zehn Jahren mit den Anregungen und Kritiken der Leser. Wenn du also mal ein DDSH kaufst und einen möglichst sinnvollen Leserbrief an die Redaktion schickst, dann können wir unseren Briefkontakt von damals problemlos wieder aufleben lassen.