Hoping for the best but expecting the worst
Nach gutem altem Brauch der Grenzschicht Guest Blogger soll auch ich nicht unvorgestellt bleiben.
Ich heiße Sibylle und bin Deutsche mit Emigrationshintergrund. Meine jüngste Auswanderung hat mich nach Wellington in Neuseeland verschlagen. Als Exilschwabe werde ich mich dennoch bemühen, auf hochdeutsch zu bloggen, damit das ganze auch accessible bleibt.
Zu meinem Alter sei nur gesagt dass ich aus einer Zeit komme in der es noch ebenso viele Deutschlands gab wie Fernsehkanäle. Back to the Future also; was auch irgendwie zu den 128kbps Internetpaketen passt welche sie hier “Broadband” nennen und die, wenn man seine 3GB data cap überschreitet, auf Dialupgeschwindigkeit gedrosselt werden. Bitter? You bet.
Macuser bin ich selbstverständlich auch (man sagt sich in Insiderkreisen dass andere bei Dominik auch gar keine Chance haben) und zwar seit genau 6 Jahren, was mich zu einem Pre-Switch-Campaign-Switcher macht. Der Name meines MacBooks ist Kitteh. Lulz. (Das demonstriert dass ich auch mit jüngeren Generationen problemlos kommunizieren kann. Jedenfalls solange meine Internetverbindung stabil bleibt.)
A propos Emigration: Heute morgen ging der älteste Einwander in der Geschichte Neuseelands in Wellington von Bord. Der 102-jährige Brite kam mit seiner Kiwi-Gattin auf einem Kreuzfahrtschiff und will sich in Nelson auf der Südinsel niederlassen. Als Grund für die doch eher späte Auswanderung gab er an: “What’s important is that when I’m 105, I don’t want to be thinking, ‘I wish I had moved to the other side of the world when I was 102′.”
Heute nachmittag wurde ein Teil von Aucklands Innenstadt mehrere Stunden lang abgeriegelt. Man hatte jemanden beim Anbringen eines verdächtigen Pakets an ein Gebäude beobachtet und deshalb einen Bombenalarm ausgelöst. Das Paket stellte sich als Geocache heraus.
A propos Zukunft: Wird schon noch kommen, irgendwann.















Am 13. Februar 2008 um 19:38 Uhr
Ich freue mich auf gemeinsames interkulturelles Bloggen! Lulz.