
Katjes sagt:
13. Februar 2008
Hiermit möchte ich mich einreihen in die gleichsam gesellig gewordene Grenzschicht-Gilde und lediglich in einem Satz konstatiert haben, welche Wirrungen mich hierhin führten, was primär schnell zu erzählen ist, sekundär aber bisweilen Skurrilitäten umfasst, von denen eine wäre, dass trotz des Mangels größerer Affinität beiderseits eine Spezies der Gattung Meriones ursächlich an der Relation beteiligt war, notate bene verbunden mit dem hier verwendeten sowie bereits inflationär erwähnten Medium, originär auf Apparaturen des Marktführers, nun schließlich, erneuts beiderseits, auf hinreichend bekannten cupertinoschen, wobei das erste Phänomen vielmehr Auslöser, nicht so sehr, wie das zweite, auch Begleiter besagter Relation war, von welchen es noch einige mehr gibt, so etwa die Konstante des gegenseitigen Wissensaustausches, was zur Folge hat, dass die Verfasserin zu einer derart progressiven Romanistin verkommen ist - wobei dieses Präfix durchaus als ironisierend, nicht aber als despektiv zu betrachten ist -, dass etlichen Schülergenerationen in nicht allzu ferner Zukunft die Möglichkeit zu zwonulliger Bildung anheimgestellt wird, ferner, dass dem Blogbetreiber eine Vielzahl von Kontinenten in mannigfaltiger Ausführung, kommunikativ, affektiv, aber auch real nähergebracht werden konnte, kann und wird, darunter das südliche Asien und Amerika sowie das westliche Afrika, eine andere, dass ich nunmehr an der Stelle, an der ich früher las, schreibe, wobei ich zum Abschluss nicht unerwähnt lassen möchte, dass von mir in Zukunft verfasste Einträge, vorzugsweise polyglotte wie intra-, inter- und multikulturelle Bildungs- und Verwunderhäppchen, über eine durchaus gewöhnliche Interpunktion verfügen werden.
Ich stehe selbst enttäuscht und seh’ betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.
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Carolin sagt:
13. Februar 2008
So, jetzt bin ich also auch grenzschicht – Guest Blogger. 23, Studentin, eigene Wohnung in bayrischer Provinzhauptstadt, Hobbyjournalistin und jetzt auch noch grenzschicht…ich würde sagen, ich habe alles Wichtige erreicht.
Ich denke, was mich dazu hauptsächlich prädestiniert hier mitschreiben zu dürfen ist, dass ich auch einen Mac hab, und das schon seit ich 7 bin. Also schon ne ganze Weile. Man könnte sagen, hier bildet sich eine Mac User Subkultur, die versucht sich auch über andere Dinge als nur Macs zu reden. Klingt komisch, ist aber so. Zum Beispiel über ernährungswissenschaftliche Errungenschaften, wie das „Nenn-es-nicht-Schnitzel“ - Schnitzel aus dem Toaster. Etwaige Selbstversuche sind geplant und werden bei Zeiten geblogged.
Möge das Experiment in die Weblog-Geschichte eingehen!
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sibylle sagt:
13. Februar 2008
Nach gutem altem Brauch der Grenzschicht Guest Blogger soll auch ich nicht unvorgestellt bleiben.
Ich heiße Sibylle und bin Deutsche mit Emigrationshintergrund. Meine jüngste Auswanderung hat mich nach Wellington in Neuseeland verschlagen. Als Exilschwabe werde ich mich dennoch bemühen, auf hochdeutsch zu bloggen, damit das ganze auch accessible bleibt.
Zu meinem Alter sei nur gesagt dass ich aus einer Zeit komme in der es noch ebenso viele Deutschlands gab wie Fernsehkanäle. Back to the Future also; was auch irgendwie zu den 128kbps Internetpaketen passt welche sie hier “Broadband” nennen und die, wenn man seine 3GB data cap überschreitet, auf Dialupgeschwindigkeit gedrosselt werden. Bitter? You bet.
Macuser bin ich selbstverständlich auch (man sagt sich in Insiderkreisen dass andere bei Dominik auch gar keine Chance haben) und zwar seit genau 6 Jahren, was mich zu einem Pre-Switch-Campaign-Switcher macht. Der Name meines MacBooks ist Kitteh. Lulz. (Das demonstriert dass ich auch mit jüngeren Generationen problemlos kommunizieren kann. Jedenfalls solange meine Internetverbindung stabil bleibt.)
A propos Emigration: Heute morgen ging der älteste Einwander in der Geschichte Neuseelands in Wellington von Bord. Der 102-jährige Brite kam mit seiner Kiwi-Gattin auf einem Kreuzfahrtschiff und will sich in Nelson auf der Südinsel niederlassen. Als Grund für die doch eher späte Auswanderung gab er an: “What’s important is that when I’m 105, I don’t want to be thinking, ‘I wish I had moved to the other side of the world when I was 102′.”
Heute nachmittag wurde ein Teil von Aucklands Innenstadt mehrere Stunden lang abgeriegelt. Man hatte jemanden beim Anbringen eines verdächtigen Pakets an ein Gebäude beobachtet und deshalb einen Bombenalarm ausgelöst. Das Paket stellte sich als Geocache heraus.
A propos Zukunft: Wird schon noch kommen, irgendwann.
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Chris sagt:
11. Februar 2008
Dann melde ich mich auch mal zu Wort; spontan, planlos und etwas unkoordiniert… aber daran wird die geneigte Leserschaft sich wohl gewöhnen müssen, wenn dieses Experiment tatsächlich Zukunft haben sollte. Ich fasse mich mal kurz, damit nicht gleich alle verschreckt werden.
Ich bin der Chris, mitte 20 (mein absolutes Alter würde mich nur frustrieren) und versuche, ebenso wie der Dominik, im Internet mein Geld zu verdienen. Übrigens bin ich ebenfalls Macuser und so wie ich den Stand der Dinge gerade überblicke könnte man die Grenzschicht nun auch zu einem Macuser-Blog umgestalten, denn nahezu alle Co-Autoren sind wohl eben solche. (Macuser, nicht Blogs)
Bis hier soll das erstmal genügen und damit dieser Beitrag auch noch etwas Mehrwert bekommt und ich irgendwie den Bogen zu meiner poetischen Überschrift schlagen kann, gibt es hier ein Youtube-Video. So stellte sich AT&T Anfang der 1990er die Zukunft vor:
YouTube Video
Und die waren erstaunlich nah dran.
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Stefan sagt:
11. Februar 2008
Schauen wir uns doch mal das Wort “Grenzschicht” an. Hmmm…..? Okay.
Was versteht man unter eine Grenzschicht?
Zwei Ebenen aus Materie die an- oder aufeinander liegen. Dort wo sich die beiden Materien treffen dieser fast nicht messbare Bereich ist wohl die Grenzschicht.
Also haben wir eine ganz klare Trennung!
Nun kommt der Dominik und unterbricht mich rüde in meinem dahindämmern.
dominik schwarz
21:36:10 moin
21:36:36kurze unterbrechung:
21:36:41neuesten grenzschichtbeitrag lesen
21:36:48 und dann entscheiden: magst du mitschreiben?
Hmmm, ja ich mag!
Ist das eine klare Trennung? Nein hier werden nun Sachen vermischt. Meinungen, Erlebnisse, lustiges und auch ärgerliches. Andersrum wird hier auch wieder getrennt. Jeder schreibt unter einem eigenen Account.
Aber wer ist den Jeder?
Das bin dann wohl unteranderem ich:
- Stefan
- Verlobter eine hübschen Frau
- Vater einer süssen Tochter
- Infomatiker und Sklaventreiber
- Hobbyadministrator
- Langschläfer
- Busfahrer
- Nichtraucher
- MacUser
Auf nette Geschichten und Ahoi den anderen Mitschreiben. Willkommen an Board.
Captain, melde mich zum Dienst!
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Dominik sagt:
11. Februar 2008
Dies ist ein Experiment. Die Grenzschicht ist tot, lang lebe die Grenzschicht. Und aus der tiefsten Schwärze der Nacht erhob sich ein glimmender grüner Schein. Dies ist ein Experiment.
Was tut man, wenn man keine Zeit mehr hat zu bloggen? Nein, keine Zeit, das stimmt nicht. Also doch, es stimmt, aber nicht so. Eher, keine Inspiration. Wobei, keine Inspiration? Das ist quatsch. Noch vor wenigen Tagen saß ich am Pazifikstrand und während ich noch fleißig das Reisetagebuch dazu schreibe muss ich schon wieder den Rucksack packen. Vielleicht fehlt eher die Ruhe zum schreiben, ja, das wird es sein. Viel zu arbeiten, viele Termine, unterwegs, dann Ideen. Bis der Kopf platzt. Die müssen umgesetzt werden, sofort. Nein, das geht nicht. Zu Viele Ideen geht nicht. Sagt Curse. Der muss es wissen. Dann ist es die Muße. Ja, ich habe keine Muße. Gleiche Inspiration bei weniger Zeit. Das kann nicht funktionieren. Wahrlich, das KANN nicht gehen. Ist ja auch gut so, es läuft alles. Läuft. Läuft. Läuft schneller, voran, voran, weiter weiter, immer weiter. Grenzschicht stirbt. Lass sie sterben. Lass sie leben. Man könnte. Nein, man könnte nicht, keine Zeit. Ich bin sowieso gerade auf dem Sprung, ich hab da noch… Quatsch, Zeit nehmen. Zeit nehmen, zum schreiben. Zeit nehmen für die Muße. Die kommt schon, wenn man sie lässt. Ich kenn die. Hör einfach zu.
Ich höre zu. Zeit nehmen. Zuhören. Schreiben.
Aus Grenzschicht wird hiermit ein Gruppenblog. Meine Freunde aus nah und fern bekommen Zugänge. Schauen wir, was passiert. Dies ist ein Experiment.
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Dominik sagt:
8. Januar 2008
Erstens: Am 17.12. habe ich im Wartezimmer meines Hausarztes Weihnachtsdeko entdeckt.

Zweitens: Ich hielt es zunächst für ein Versehen, bis innerhalb weniger Wochen ein zweiter öffentlicher Mülleimer in Bielefelds Westen hinter einem Zaun verschwand. Dieses an sich schon schildbürgereske Vorgehen wäre ja schon kurios genug, wird aber durch “anwenderseitiges Verhalten” noch getoppt. Unlängst durfte ich gleich mehrere Passanten beobachten, die zielstrebig zum Mülleimer gingen, kurz denkend verharrten und dann ihren Abfall einfach vor den Zaun warfen. Grenzschicht sagt: super! Wenn schon Müll einfach fallen lassen, dann bitte auch ordentlich deutsch dort, wo mal ein Mülleimer war!

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Dominik sagt:
28. Dezember 2007
Es tauchten nach Jahren alte Tondokumente auf, mp3gewordenes Sinnbild meiner Schulzeit. Selbige beendete ich. Ein Wunsch nach sinnloser aber unglaublich kurioser Technik kam auf und blieb bis dato unerfüllt. Ich sah Geschichte in isometrischer Ansicht. Ich grillte an und bei der Neuen Westfälischen brach Feuer aus. Kalle Lasn inspirierte mich und der Deutsche Presserat bekam einen Brief. Ich ging nachts durch Datong und fühlte mich frei. Mein Nörgeln wurde vom Spiegel online zitiert und es stellte ich heraus, dass ich verlässlicher Realist bin. Bei Günther Jauch wurde ich nicht Millionär aber eine Suche hatte ihr Ende. Außerdem habe ich Neues begonnen, mit Altem abgeschlossen und stand unter den Rasensprengern meiner Liebe Wien. Ich lernte. Ich verstand.
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Dominik sagt:
21. November 2007
Gebraucht, aber wie neu, da erst zu Beginn diesen Jahres bei Gravis gekauft. Originalrechnung liegt bei!
1024 MB RAM
120 GB Festplatte
Apple Remote
Bluetooth, Airport Extreme
Mac OS 10.54 Tiger
Combodrive
Das sehr pfleglich behandelte Gerät stammt aus einem lichtgeschützten (keine Ausbleichungen des Plastiks) Nichtraucherhaushalt und kann auch gerne in Bielefeld abgholt werden. Originalverpackung ist auch noch vorhanden, Fotos mache ich gerne auf Anfrage (wie ein mac mini eben so aussieht ;-)) Der Preis ist Verhandlungssache.
Verkauft wird das Gerät auf Grund eines geplanten Umstiegs auf ein portables Mac Book.
Update 24.11: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=140182979279
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Dominik sagt:
11. November 2007
Mit etwas Verspätung gibt es hiermit den versprochenen Bericht. Und damit ist auch erstmal gut mit der fluffigen Glitzerwelt hier.
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